Viele junge Teilnehmer beim Infoabend Skoliose am 26. September

Mit dem Thema „Skoliose – Rücken außer Form?“ weckte Dr. med. Baschar Al-Khalaf bei seinem Infoabend am 26.September das Interesse von Zuhörern ganz unterschiedlichen Alters. In seinem 45-minütigen Fachvortrag im Vortragsraum des Cambomed Ärztezentrums veranschaulichte Dr. Al-Khalaf Formen und Auswirkungen der Krümmung der Wirbelsäule.

 

Wirbelsäule aus der Form

Die Skoliose ist eine komplexe dreidimensionale Deformität / Verkrümmung der Wirbelsäule, die strukturelle Veränderungen in den drei Ebenen der Wirbelsäule nach sich zieht und in allen Wirbelsäulensegmenten auftreten kann, also Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Verformung der Wirbelsäule vermindert die Beweglichkeit der Betroffenen und lässt sich nicht durch eine bestimmte Körperhaltung ausgleichen, sondern besteht dauerhaft. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule ist im Allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden Versteifung verbunden. Durch die verbogene Wirbelsäule und die damit verbundene Fehlstellung sind die Muskeln ständig verspannt. Das kann zu Schmerzen im Rücken, in Schultern, im Nacken und Kopf führen, aber auch in Knien und Fußgelenken. Eine Skoliose muss aber nicht zwangsläufig mit Schmerzen verbunden sein. Häufig fallen ein schiefes Becken, ungleich hochstehende Schultern, ein Rippenbuckel oder eine schräge Kopfhaltung auf.

 

Behandlungsmethoden bei Skoliose

Die Gäste beim Infoabend interessierten sich vor allem für konservative Behandlungs- und vorbeugende Methoden. Dr. Al-Khalaf erläuterte, dass zielgerichtete krankengymnastischen Übungen einer weiteren Verkrümmung der Wirbelsäule gut entgegenwirken können. Mit dieser Therapieform können überdehnte Muskeln gekräftigt werden, damit sie der Verdrehung der Wirbel mehr Zug entgegensetzen. Aus Facharzt-Sicht empfiehlt Dr. Al-Khalaf regelmäßige Wiederholungsbehandlungen zur Sicherung eines langfristigen Erfolges. Bei jugendlichen Patienten hält er eine stationäre Behandlung einmal jährlich für sinnvoll. Skoliosen ab ca. 20° (medizinischer Ausdruck zur Messung des Schweregrads der Skoliose: 10-40°= leichte, >40°-50°= mittlere, >50°= schwere Skoliose) werde in der Regel mit einem Korsett versorgt. 

„Eine Operation ist erst dann indiziert, wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und keinen ausreichenden Therapieerfolg gebracht haben bzw. versprechen“, erklärte Dr. Al-Khalaf abschließend. Er betonte, dass es sich bei der Skoliose nicht um eine Krankheit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Abweichung der Norm handele. Sie ist somit auch nicht "heilbar", aber "korrigierbar".

 

Infoabend-Reihe

Bei seinen Infoabenden widmet sich Dr. Al-Khalaf rund viermal pro Jahr jeweils in einem rund 45-minütigen, leicht verständlichen Fachvortrag einem Schwerpunktthema aus dem Bereich Rückengesundheit. Anschließend haben die Teilnehmer Zeit, Fragen zu stellen und gemeinsam das Thema zu diskutieren. Sie interessieren sich für ein bestimmtes Thema aus dem Bereich Neurochirurgie? Dann mailen Sie uns an: info@dr-al-khalaf.de

 

Vorschau auf den letzten Infoabend im Jahr 2016:

Montag, 21.11.2016, 18.30 Uhr: Bandscheibenvorfall - Geht es ohne OP?

 

Anmeldung und Platzreservierung telefonisch unter Telefon 0831 989091-0 oder per E-Mail an info@dr-al-khalaf.de. Der Eintritt ist frei.

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