Neurochirurgische Schmerztherapie

In Deutschland leiden etwa 23 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen, davon 2,8 Millionen unter schweren chronischen Schmerzen. 

Die Ursachen sind vielfältig. Häufig sind die Ursachen für Rückenschmerzen Postnukleotomie-Syndrome, also Schmerzen infolge einer Bandscheibenoperation sowie sonstige postoperativen Schmerzsyndrome. 

Auch durch Stoffwechselstörungen oder Durchblutungsstörungen können schmerzhafte Symptome entstehen. 

In der Schmerztherapie wird häufig vom biopsychosozialen Krankheitsmodell gesprochen. Dieses verfolgt den Ansatz, dass Schmerzen oft nicht nur körperliche Ursachen haben. 

In diesem Zusammenhang unterstütze ich meine Patienten auch dort, wo fachübergreifende Therapien erforderlich werden und erarbeite gemeinsam mit den Kollegen ein interdisziplinäres Behandlungskonzept (siehe auch Beratung).

Voraussetzung für eine adäquate Therapie ist immer die präzise Diagnostik.

 

Chronisches Schmerzsyndrom
Halten Schmerzen über sechs Monate an, spricht man von Chronifizierung. Biopsychosoziale Faktoren wie Arbeitsplatzverlust, Ehescheidungen usw. können die Krankheit bzw. den Schmerz zusätzlich „anheizen“.

Hält ein Schmerz so lange an, verliert er seine akute Warnfunktion und kann chronisch werden, was vor allem mit dem Problem einhergeht, dass eine unmittelbare Ursache nicht mehr festzustellen ist. 

Der Arzt findet dann zwar häufig zahlreiche degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule. Ein operatives Angehen jeder dieser Veränderungen würde aber nicht zur Lösung des Problems, also der Linderung der Schmerzen führen.

Deshalb sollte in solchen Fällen von operativen Eingriffen abgesehen und ein Behandlungskonzept von Ärzten mehrerer Fachgebiete erstellt werden. Unterstützend kann ein Aufenthalt in einem Schmerzzentrum hilfreich sein.

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Zertifikat von Dr. Al-Khalaf



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